Schalungen von Hendriks precon sparen ArbeitszeitEffizienter Einbau von 8000 Blockfundamenten

So mancher Autofahrer wird erleichtert aufgeatmet haben, als der Ausbau des Autobahnrings Antwerpen beschlossen wurde. Inzwischen kommen die Bauarbeiten am linken Schelde-Ufer der Oosterweel-Verbindung gut in Gang. Zur Vermeidung von Lärmbelästigungen werden in großem Umfang Lärmschutzwände installiert. Für die Blockfundamente, auf denen diese Wände errichtet werden, lieferte Hendriks precon eine clevere Schalungslösung.

Umfangreiche Operation

Am Autobahnring Antwerpen werden im Auftrag der Behörden Antwerpens und Flanderns umfangreiche Ausbauarbeiten durchgeführt. Dadurch verbessert sich nicht nur der Verkehrsfluss, sondern auch die Eingliederung der Autobahn in die Stadt und die Landschaft, während sich zugleich die Lärmbelästigung und Luftverschmutzung verringern. Sowohl die Nord- als auch die Südanschlussstelle werden erneuert.

Momentan konzentrieren sich die Arbeiten auf den Teil der Ringautobahn, der als „Oosterweel-Verbindung“ bekannt ist, insbesondere auf das linke Schelde-Ufer. Für die gesamten Rohbauarbeiten zeichnet die Arbeitsgemeinschaft THV Civiel Linkeroever verantwortlich, in der die Bauunternehmen Artes, CIT Blaton und Mobilis ihre Kräfte gebündelt haben.

Im Zuge der Arbeiten an der Oosterweel-Verbindung werden unter anderem nahezu alle vorhandenen Ingenieurbauwerke sowie das gesamte Straßennetz erneuert und eine neue Parallelverbindung angelegt. Erhebliche Investitionen fließen außerdem in den Bau sicherer Radwege, von Grünbrücken und Lärmschutzwänden.

Lärmbekämpfung

Die Lärmschutzwände werden in Kombination mit den anderen Lärmschutzmaßnahmen zu einer Halbierung der Lärmbelästigung entlang der Autobahn führen. Zu den Lärmschutzwänden berichten Schalungsexperte Leo Gielbert und Bauleiter Rob Heijmans von Mobilis: „Ursprünglich waren die Wände für eine Höhe von 4 Metern entworfen worden. Um eine noch bessere Schutzwirkung zu erzielen, wurden sie dann aber auf 8 Meter erhöht. Damit die Lärmschutzwände trotz dieser Höhe sicher und stabil installiert werden können, entschied man sich, sie auf Blockfundamenten zu installieren.“

Zeit- und geldsparende Schalung

Für die Lärmschutzwände werden insgesamt 8000 Blockfundamente benötigt. Um diese Betonblöcke schnell, effizient und sicher herstellen zu können, entschied man sich für die Verwendung einer Stahlschalung. „Das spart nicht nur Holz, sondern auch das arbeitsaufwendige Zimmern der Schalungen.“, erklärt Leo Gielbert. „Der ursprüngliche Entwurf war ein Block mit parallelen Kanten. Als wir uns an Hendriks precon wandten, schlugen sie aber vor, eine konisch zulaufende Schalung zu verwenden, da diese zum Entschalen nicht auseinandergeschraubt zu werden braucht und sich viel einfacher und schneller wiederverwenden lässt. Auch das spart wieder teure Arbeitszeit. Ein paar Hammerschläge reichen aus, um die Blockfundamente zu entschalen.“ Insgesamt hat Hendriks precon 40 Schalungen geliefert, die jeweils etwa 200 Mal verwendbar sind.

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